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Sandra
Wiechmann

Ihre

Bürgermeisterkandidatin

parteilos

VITA

Qualifikationen

1

2019-2021

Master of Arts Kommunales Verwaltungs­management
Kommunale Hochschule für Verwaltung Hannover
2

2007

Zertifizierte Verwaltungs­betriebs­wirtin
Nds. Studien­institut Hannover e.V.
3

2002

Finanzbuch­halterin (VHS)
Volkshoch­schule Hannover
4

1993-1996

Diplom-Verwaltungswirtin (FH)
Nds. Fachhoch­schule für Verwaltung und Rechts­pflege
Stadt Hameln
5

1989 – 1992

Verwaltungsfach­angestellte
Nds. Studieninstitut Hannover e.V.
Landkreis Hameln-Pyrmont

Erste Samt­­gemeinde­­rätin Samt­­ge­meinde Mittel­­weser

Leitung Fachbereich Zentrale Dienste und Steuerung

Bereiche: Organisation, Personal, IT, politische Gremien, Finanzen und Controlling
Allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters
Stellvertretende Gemeindedirektorin Stolzenau

Als Erste Samtgemeinderätin bin ich Dienstvorgesetzte für ca. 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich bin Projektbeauftragte für die Samtgemeinde Mittelweser für das Projekt „Zukunftsfähigkeit kleiner Gemeinden“ im Landkreis Nienburg/Weser und habe im vergangenen Jahr den Samtgemeindefinanzausgleich der Samtgemeinde Mittelweser zwischen den Mitgliedsgemeinden neu strukturiert.

Außerdem habe ich die Organisationsstrukturen der Samtgemeinde Mittelweser angepasst und eine Modernisierung der Arbeitszeiten vorgenommen. Ich vertrete die Samtgemeinde Mittelweser bei Angelegenheiten vor Gericht und begleite den Neubau der Oberschule Mittelweser.

Erste Samt­­ge­meinde­­rätin/Allgemeine Vertretung Samt­­gemeinde­bürger­meister Samt­­gemeinde Nienstädt

Leitung Fachbereich Hauptverwaltung – Bereiche: Personalverwaltung, Standesamt, Kindertagesstätten, Grundschule Nienstädt, Jugendarbeit, Bauabteilung, Ausbildungsbeauftragte, Kassenaufsichtsbeamtin, Wahlleitung bei Kommunalwahlen

Als Erste Samtgemeinderätin habe ich den Umbau der Grundschule Nienstädt für die ganztägige Betreuung begleitet und war für Konzeption und den Umbau von Kindertagesstätten zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verantwortlich. Darüber hinaus habe ich die Initiierung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der Samtgemeinde Nienstädt und der Samtgemeinde Niedernwöhren im Bereich Kasse und EDV begleitet. Ich bin Gründungsmitglied des Vereins Anrufbus Nienstädt e.V.. Darüber hinaus war ich Digitalisierungsbeauftragte und war für die Akquise von Fördermitteln verantwortlich.

Gemeindedirektorin Gemeinde Nienstädt – Bereiche: Haushaltsplanung, Bauleitplanung, Straßenbau und Unterhaltung, Bauhof

2021-2024
Gemeindedirektorin Gemeinden Helpsen und Hespe

Stadt Stadthagen

Kommissarische Fach­bereichs­leitung Bürger­dienste

Bereiche: Ordnung, Feuerwehr, Wahlen, Bürgerbüro, Standesamt
Leitung Sachgebiet Schulen und Kindergärten

Bereiche: Schulen, Kindertagesstätten, Familienzentrum, Vereinsförderung, Sportstätten, Jugendarbeit

Ich habe mit dem Bürgermeister das Familienzentrum Stadthagen aufgebaut und war für die Konzeption der Kindertagesstätten zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verantwortlich. Darüber hinaus habe ich in der Projektgruppe zur Einführung der doppelten Buchführung bei der Stadt Stadthagen mitgearbeitet.

Amt für Finanzwesen und Controlling – Liegenschaften
Bereiche: An- und Verkauf, Vermietung und Verpachtung

Stadt Hameln - Abteilung Finanzen

Stadt Hameln
Abteilung Finanzen – Sachbearbeiterin
Sachgebiet betriebswirtschaftliche Angelegenheiten, Verwaltung Beteiligungen, Schuldenmanagement, Bewirtschaftung Geld- und Kapitalvermögen, Verwaltung von Stiftungen

1998-2001
Mutterschutz und Elternzeit

Meine Motivation

Ich kandidiere, weil mir die Menschen und die Samtgemeinde Mittelweser besonders am Herzen liegen und ich unsere Zukunft aktiv mitgestalten möchte. Mit über 30 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Kommunalverwaltungen – davon 14 Jahre als Allgemeine Vertreterin eines Samtgemeinde-Bürgermeisters – weiß ich, wie wichtig klare Entscheidungen, Verlässlichkeit und lösungsorientiertes Arbeiten sind. Dieses Wissen und meine Verbundenheit möchte ich einsetzen, um unsere Samtgemeinde weiterzuentwickeln.

Meine Ziele für Mittelweser

Meine Ziele

für Mittelweser

Gute Ärztliche Versorgung sichern

Ich setze mich dafür ein, dass die Menschen in unserer Samtgemeinde verlässlich ärztlich versorgt werden – zum Beispiel durch den Aufbau eines Medizinischen Versorgungszentrums oder eines Regionalen Versorgungszentrums am Standort Stolzenau.

Gut angebunden: Bürgerbus, Bahnhof, Park & Ride

Mobilität verbessern – besonders für ältere und gehandicapte Menschen:
Durch den Aufbau eines ehrenamtlich unterstützten Anrufbussystems, das Fahrgäste nach Anmeldung direkt zu Hause abholt – nach dem erfolgreichen Vorbild aus der Samtgemeinde Nienstädt.

Bahnhof Leese als starke Mobilitätsstation sanieren und ausbauen:
Mit attraktiven Park‑&‑Ride‑Plätzen, sicheren Fahrradabstellanlagen und einer insgesamt besseren Anbindung für die ganze Samtgemeinde.

Starke Schulen, moderne Kitas, beste Chancen für Kinder

Gute Betreuung von Anfang an:
Ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindergarten‑ und Krippenplätzen sichern und qualitativ stärken – inklusive einer dauerhaft verankerten Fachberatung.

Ganztag an Grundschulen zuverlässig ausbauen:
Die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, damit das Ganztagsangebot an allen Grundschulen an fünf Tagen pro Woche möglich wird.

Neubau der Oberschule Mittelweser voranbringen:
Ein wichtiger Standortfaktor für Familien, Bildung und die Zukunft unserer Samtgemeinde.

Jugendarbeit weiterentwickeln:
Offene Jugendarbeit um aufsuchende Angebote erweitern und neue Möglichkeiten für ältere Jugendliche schaffen – etwa Sportangebote mit pädagogischer Begleitung in Kooperation mit Vereinen.

Ortskern beleben – Handel stärken, Orte zum Verweilen schaffen

Einzelhandel in den Grundzentren stärken:
Die Standorte für den großflächigen Einzelhandel in Landesbergen und Stolzenau sichern. Den Ortskern Stolzenau gezielt beleben und das Gewerbegebiet West als ergänzenden Standort weiterentwickeln.

Ortskern Stolzenau zukunftsorientiert gestalten:
Mehr Leben in die Mitte holen – durch Wohnen, nicht störendes Gewerbe und die Aufnahme in ein Stadtentwicklungsprogramm. Der Bereich vom Mühlenteich bis zur Oberschule entlang der Weser soll mit Fördermitteln komplett neu gedacht und einladend gestaltet werden.

In allen Gemeinden neue Wohngebiete ermöglichen – mit klarer Priorität auf Innenentwicklung. Besonders in Husum müssen aufgrund der Nähe zu Hannover neue Möglichkeiten für Wohnbauland geschaffen werden.

Feuerwehren stärken. Ehrenamt fördern

Starke Feuerwehr – starke Sicherheit:
Für eine verlässliche freiwillige Feuerwehr braucht es engagierte Ehrenamtliche, moderne Technik und starke Standorte. Ich setze mich für den zeitnahen Neubau der Feuerwehr Estorf‑Leeseringen und eine zukunftsfähige Lösung für Nendorf‑Frestorf ein. Grundlage dafür ist der neue Brandschutzbedarfsplan.

Vereine langfristig stärken:
Unsere Vereine sind das Herz einer lebendigen Region Mittelweser. Statt punktueller Hilfen braucht es eine verlässliche finanzielle und organisatorische Unterstützung, damit Vereine ihre wertvolle Arbeit dauerhaft und attraktiv fortführen können.

Heimische Wirtschaft fördern. Chancen schaffen

Starke heimische Wirtschaft – sichere Arbeitsplätze:
Ich möchte die Wirtschaftsförderung im engen Austausch mit unseren Betrieben weiterentwickeln. Die Samtgemeinde Mittelweser soll für Unternehmen attraktiv bleiben – durch moderne Gewerbegebiete, gute Infrastruktur und kompetente Beratung.

Neues Gewerbe‑ und Industriegebiet an der B6 in Husum:
Ein zukunftsweisender Standort, der Arbeitsplätze schafft, Einwohnerzahlen stärkt und so Wertschöpfung vor Ort erhöht.

Gewerbegebiete weiterentwickeln:
Das Gewerbegebiet Nord in Stolzenau und das Gewerbegebiet in Leese modern ausbauen sowie in Landesbergen ein neues Gewerbegebiet ausweisen, um Unternehmen passende Flächen zu bieten.

Klimaschutz vor Ort konsequent umsetzen

Klimaschutz voranbringen:
Photovoltaik auf gemeindlichen Dächern ermöglichen – mit Vorrang für wirtschaftliche Eigennutzung.

Energie sparen, Gebäude modernisieren:
Gemeindliche Liegenschaften energetisch sanieren – effizient, wirtschaftlich und zukunftsorientiert.

Erneuerbare Energien gemeinsam nutzen:
Beteiligung an einer Bürger‑ und Kommunalwindkraftanlage Mittelweser, sofern wirtschaftlich sinnvoll.

Naturraum stärken:
Zum Beispiel die Flurbereinigung in Estorf umsetzen und den Naturraum durch Gehölzstreifen, Saumstreifen und Biotopflächen gezielt aufwerten.

Wärmewende konkret machen:
Aus der Kommunalen Wärmeplanung konkrete Maßnahmen entwickeln. Für die „Preag‑Siedlung“ in Landesbergen möchte ich ein energetisches Quartierskonzept fördern lassen, um Sanierungs‑ und Versorgungspotenziale gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sichtbar zu machen.

Innovative Energieprojekte verantwortungsvoll prüfen:
Sinnvolle Projekte wie Floating‑PV auf Kiesseen unterstützen sowie Batteriespeicher nur dann realisieren, wenn sie dem Netz dienen – nicht der reinen Gewinnmaximierung.

Solide Finanzen: verantwortungsvoll investieren, klug wirtschaften

Pflichtaufgaben zuverlässig erfüllen – Zukunftsprojekte ermöglichen:
Ich setze auf günstige und innovative Lösungen, damit unsere Samtgemeinde handlungsfähig bleibt. Im Back‑Office möchte ich die interkommunale Zusammenarbeit im Landkreis Nienburg/Weser ausbauen und mit einem passgenauen Fördermittelmanagement zusätzliche Chancen für wichtige Projekte sichern.

Gemeinsam mehr erreichen – für starke Mitgliedsgemeinden

Gemeinsam für starke Mitgliedsgemeinden:
Ich stehe für starke Orte, in denen Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie wirken. Was vor Ort geregelt werden kann, soll auch dort entschieden werden. Aufgaben, die gemeinsam effizienter erledigt werden können, wie z.B. Vertretung Kindertagesstätten, gemeinsame Ausschreibungen, Prozesse, die wenig Spielraum für Gestaltung bieten, sollten von der Samtgemeinde erledigt werden.

Brücken bauen – für ein gutes Miteinander:
Mein Ziel ist es, zwischen Verwaltung und Bürgern sowie zwischen unterschiedlichen Gruppen verbindende Wege zu schaffen. Gute Kommunalpolitik entsteht im Dialog und im respektvollen Miteinander. Ich stelle mir einen regelmäßigen Austausch mit Vereinen oder den Mitgliedsgemeinden zu gemeinsamen Themen vor.

Nah am Menschen – lösungsorientiert und pragmatisch:
Kommunalverwaltung bedeutet für mich, ansprechbar zu sein, verständlich zu handeln und praktische Lösungen für die Herausforderungen des Alltags zu finden – damit das Leben in unserer Samtgemeinde spürbar besser wird.

Verwaltung digital, schnell und bürgernah gestalten

Bürgernahe, moderne und transparente Verwaltung:
Ich möchte eine Samtgemeinde, in der die Verwaltung verständlich kommuniziert, transparent arbeitet und persönlich wie digital gut erreichbar ist. Dafür setze ich auf moderne Arbeitsstrukturen, digitale Prozesse und eine strategische Personalentwicklung, damit die Samtgemeinde Mittelweser trotz Fachkräftemangel ein attraktiver und handlungsfähiger Arbeitgeber bleibt.

Digitale Angebote ausbauen:
Die Online‑Dienstleistungen werde ich weiter erweitern. Eine Samtgemeinde‑App soll wichtige Informationen und Dokumente in Ergänzung zum Internet-Auftritt bereitstellen – auch per Push‑Nachricht.

Bessere Kommunikation:
Ich werde den Auftritt der Samtgemeinde in den sozialen Medien aufbauen, um schneller, direkter und transparenter über die Arbeit der Verwaltung zu informieren.

Fragen, die mir oft gestellt werden

Warum kandidierst du für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin in Mittelweser?

Ich kandidiere in Mittelweser, weil ich hier arbeite, Verantwortung trage – und weil ich vom ersten Tag an unglaublich offen aufgenommen wurde. Die Menschen sind herzlich, direkt und engagiert. Mittelweser ist gut aufgestellt und hat großes Potenzial. Genau deshalb möchte ich hier gestalten und die Zukunft aktiv mitprägen. Ich wohne zwar in Stadthagen, aber mein Herz schlägt für die Samtgemeinde Mittelweser.

Warum möchtest du Samtgemeindebürgermeisterin werden?

Ich möchte Samtgemeindebürgermeisterin werden, weil ich nach zwei Jahren in Mittelweser, zwölf Jahren Führungserfahrung in einer anderen Kommune und meiner Funktion als allgemeine Vertretung – also der Nummer zwei im Rathaus – genau die Erfahrung mitbringe, die dieses besondere Amt braucht. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Was unterscheidet dich von anderen Kandidaten?

Am Ende entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, welche Person sie überzeugt. Für mich kann ich klar sagen, was ich mitbringe und wie ich arbeite. Ich sehe mich als jemand, der Erfahrung, Kompetenz und Unabhängigkeit verbindet – und der Menschen zuhört.

Was mich auszeichnet, ist die Kombination aus langjähriger Verwaltungspraxis, sachlicher Entscheidungsstärke und echter Empathie. Ich bin parteiunabhängig und treffe Entscheidungen auf Grundlage von Fakten, nicht von Ideologien. Und ich arbeite mit Menschen auf Augenhöhe, weil mir ihre Perspektiven wichtig sind und weil gute Lösungen nur gemeinsam entstehen.

Welche drei Eigenschaften zeichnen dich als Führungskraft besonders aus?

1. Ich arbeite sach- und lösungsorientiert – mit hoher fachlicher Kompetenz
Themen gehe ich strukturiert an und konzentriere mich auf das, was uns wirklich weiterbringt. Komplexe Situationen kann ich schnell erfassen, setze Prioritäten und treffe Entscheidungen fundiert. Für mich zählt die beste Lösung, nicht die lauteste Meinung.

2. Ich führe transparent und zielstrebig
Meine Kommunikation ist offen, klar und nachvollziehbar. Menschen sollen wissen, woran sie sind und warum Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig bin ich zielstrebig: Wenn ich ein Ziel verfolge, bleibe ich dran, halte Kurs und bringe Projekte verlässlich ins Ziel, z.B. Interkommunale Zusammenarbeit im Reallabor, Aufbau Familienzentrum, Umwandlung von Grundschulen in Ganztagsschulen. Diese Verlässlichkeit schafft Vertrauen – bei den Bürgerinnen und Bürgern, in der Verwaltung und in der Politik.

3. Ich bin empathisch und zugewandt
Ich arbeite mit Menschen, nicht nur mit Vorgängen. Ich höre zu, nehme Sorgen ernst und beziehe unterschiedliche Perspektiven ein. Diese Zugewandtheit ist mir wichtig, weil gute Führung am besten gelingt, wenn man Menschen mitnimmt, motiviert und respektvoll behandelt. Genau diese Haltung hat aus meiner Sicht dazu beigetragen, dass ich in Mittelweser so offen aufgenommen wurde.

Was war dein bisher positivstes Erlebnis im Wahlkampf?

Mein bisher positivstes Erlebnis im Wahlkampf war die enorme Unterstützung bei den weit über 200 Unterstützungsunterschriften. So viele Menschen haben mich aktiv angesprochen, geholfen, mitgedacht oder selbst gesammelt. Diese Bereitschaft, mich zu unterstützen, hat mich tief berührt und mir gezeigt, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wird.

Das geplante Industrie- und Gewerbegebiet an der B6 in Husum wird im Moment diskutiert, wie stehst du dazu?

Ich stehe für eine sachliche, unabhängige und verantwortungsvolle Prüfung des Gewerbegebiets an der B6. Weder reflexhafte Ablehnung noch unkritische Zustimmung helfen uns weiter. Ich möchte eine Lösung, die wirtschaftliche Stärke, Lebensqualität und Nachhaltigkeit miteinander verbindet – und die von einer breiten Mehrheit getragen werden kann.

Für mich zählt, ob ein Gewerbegebiet:
• langfristige Wertschöpfung schafft
• regionale Strukturen stärkt
• junge Menschen in der Region hält
• unser Profil als lebenswerte, moderne Samtgemeinde unterstützt

Entscheidungen, die ich auch für den Rat vorbereite, treffe ich nicht für die nächsten zwei Jahre, sondern für die nächsten zwanzig.

Auf dem Gebiet der Samtgemeinde Mittelweser soll eine Bürger- und Kommunalwindkraftanlage entstehen, an der auch eine Beteiligung der Mitgliedsgemeinden geplant ist. Wie stehst du dazu?

Bei einer Bürger- und Kommunalwindkraftanlage sehe ich eine Chance für unsere Samtgemeinde – wenn es finanziell solide, transparent und für alle Mitgliedsgemeinden vorteilhaft gestaltet ist. Für mich steht fest: Ein solches Projekt darf keine Belastung für unsere Haushalte werden, sondern muss ein nachhaltiger Beitrag zur regionalen Wertschöpfung sein.

Wichtig ist mir, dass wir alle finanziellen Risiken realistisch bewerten: von Investitionskosten über langfristige Erträge bis hin zu möglichen Schwankungen am Energiemarkt. Nur wenn die Zahlen stimmen, die Beteiligungsmodelle fair sind und die Verantwortung klar verteilt ist, kann ein Bürgerwindrad ein Gewinn für unsere Region sein.

Gleichzeitig eröffnet uns eine kommunale oder bürgernahe Beteiligung die Möglichkeit, Einnahmen in der Samtgemeinde zu halten – für Infrastruktur, Vereine, Bildung, Daseinsvorsorge. Das stärkt unsere Handlungsfähigkeit und macht uns unabhängiger von externen Investoren.

Eine Bürger- und Kommunalwindkraftanlage unterstütze ich nur dann, wenn es ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert ist. Für mich gilt: Wir entscheiden nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis von Fakten, Transparenz und Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben.

In Landesbergen gibt es immer wieder Anfragen von Investoren zur Realisierung von Batteriespeicherprojekten. Wie stehst du dazu?

Aus meiner Sicht dürfen nur netzdienliche Batteriespeicher unterstützt werden, wenn sie:
• das Stromnetz stabilisieren
• die Versorgungssicherheit erhöhen
• sicher und standortverträglich sind
• sparsam mit Fläche umgehen
• einen klaren Mehrwert für die Gemeinde bzw. Samtgemeinde schaffen

Ich stehe für eine sachliche, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Abwägung, die Chancen nutzt, Risiken minimiert und unsere Landschaft schützt.

In Estorf, wie auch in anderen Orten der Samtgemeinde, rücken die Wasserflächen nach dem Kiesabbau aufgrund der Privilegierung immer näher an die Wohnbebauung heran. Wie stehst du dazu?

Die Sorgen der Menschen nehme ich sehr ernst. Wasserflächen, die immer näher an Wohngebiete heranrücken, sind eine Frage von Sicherheit, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit.

Ich stehe für eine Politik, die:

  • Sicherheitsabstände schützt
  • Transparenz schafft
  • die Betreiber in die Verantwortung nimmt
  • und Nachnutzungen ermöglicht, die Erholung und regionale Wertschöpfung verbinden.

So wird aus einer Belastung eine Chance – aber nur, wenn wir sie aktiv gestalten.

Derzeit wird diskutiert, den einzigen Bahnhof in der Samtgemeinde in Leese zu sanieren oder umfangreich weiterzuentwickeln. Wie stehst du dazu?

Der Bahnhof Leese ist der einzige Bahnanschluss der Samtgemeinde und im Südkreis. Eine reine Sanierung wäre kurzfristig günstiger, löst aber aus meiner Sicht nicht die Mobilitätsanforderungen von heute.

Ich stehe für eine maßvolle Weiterentwicklung, die zwei Ziele verbindet, dafür will ich arbeiten:
• Bessere Mobilität: sichere Park-&-Ride-Plätze, gute Fahrradabstellanlagen, barrierefreie Wege und ein geschützter, angenehmer Wartebereich, ergänzende Serviceangebote.
• Verantwortung für die Finanzen: gezielte Investitionen statt teurer Nachrüstungen – und konsequente Nutzung von Fördermitteln, die es nur für moderne Mobilitätsknoten gibt.

So entsteht ein Bahnhof, der funktional, sicher und zukunftsfähig ist – und gleichzeitig finanziell tragbar bleibt.

… und welche Rolle spielt dein Wohnort bei deiner Kandidatur?

Ich wohne in Stadthagen – das schärft meinen Blick für sachliche, neutrale Entscheidungen. Für meine Kandidatur in der Samtgemeinde Mittelweser ist der Wohnort nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass ich hier arbeite, Verantwortung trage und vom ersten Tag an offen und herzlich aufgenommen wurde.

Die Menschen in Mittelweser sind direkt, engagiert und packen an. Die Samtgemeinde ist gut aufgestellt: mit einem verlässlichen Betreuungsangebot, einer schlagkräftigen Verwaltung und einer Gemeinschaft, die funktioniert. Genau deshalb möchte ich hier gestalten und die Zukunft aktiv mitprägen. Meine Haltung, meine Erfahrung und mein Engagement sind entscheidend – aus meiner Sicht nicht mein Wohnort.

Aktuelle Termine

Ich freue mich, Sie persönlich kennenzulernen.

Sie möchten mich daher zu einer Veranstaltung in Ihren Ort mit Nachbarn oder Freunden einladen? Oder haben Fragen?
Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf unseren Austausch und Ihre Nachricht!

Ihre Kandidatin als Samtgemeindebürgermeisterin
Sandra Wiechmann